Mario Frank und Michael Tscholl haben den 2. April zum Anlass genommen, die restlichen Einweg-Eisbecher ein für alle Mal zu entsorgen und damit der Müllproduktion den Kampf anzusagen. Der „Overshoot Day“ markiert jenen Tag, an dem Österreich alle natürlichen Ressourcen verbraucht hat, die eigentlich für das gesamte Jahr zur Verfügung stehen. Ab diesem Zeitpunkt lebt das Land sozusagen „auf Pump“, also auf Kosten der Umwelt.

„Wir hätten jetzt neue Becher bestellen müssen“, sagte Michael Tscholl. Eigentlich wollten sie schon vor zwei Jahren die Einweg-Eisbecher verbannen, die nach der Benutzung im Restmüll landen, doch es waren noch zu viele Becher übrig. Nun ist die Menge auf ein überschaubares Maß gesunken, sodass die Aktion umgesetzt werden konnte. Michael betonte, dass diese Becher so oder so weggeworfen worden wären, „mit oder ohne Eis drin“. Der Müll ist bereits beim Einkauf dieser Becher entstanden. Ungeöffnete Kartons mit den Eisbechern konnten sie zurückschicken.

Die konsequente Müllvermeidung war von Anfang an die Philosophie von Mario Frank und Michael Tscholl. „Wir sind sowieso schon sparsam mit den Bechern umgegangen.“ Statt der beschichteten Papierbecher boten sie Eis in Glasschälchen an. Ab sofort setzen d‘ Eisprinza auf essbare Becher & Löffel, diese bestehen aus einer Waffel, die Löffel aus härterem Biskuit.